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Ausbildung/Abschluss


Zurzeit werden diverse Aus-, Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Osteopathie in Österreich angeboten. Da  die Osteopathie in Österreich noch nicht gesetzlich geregelt ist, werden vonseiten der OEGO nur bestimmte Osteopathie-Ausbildungen anerkannt. Dies soll der Qualitätssicherung der Ausbildung und Ausübung von Osteopathie, vor allem aber dem Schutz der PatientInnen, dienen. Die Ausbildungskriterien der OEGO definieren das Minimum an beruflichen Kompetenzen für qualifiziertes, osteopathisches Arbeiten. Die OEGO setzt sich für die Einhaltung der europäischen Norm „CEN-Standards“ ein. Informationen dazu finden Sie hier.

Ausbildung in Österreich

Qualifizierte Ausbildungen in Österreich sind:

Wiener Schule für Osteopathie (WSO)

1991 in Wien gegründete Schule, die Standorte in Wien und Klagenfurt führt. Die Ausbildung schließt mit dem Titel Master of Science (Osteopathie) und D.O. (Diplom Osteopath) ab. Dieser Universitätslehrgang wird in Kooperation mit der Donau-Universität Krems (DUK) in Krems abgehalten. Die WSO ist Mitglied des “Osteopathic European Network” (OsEAN) und arbeitet eng mit allen nationalen und internationalen Organisationen zusammen.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.wso.at

Internationale Akademie für Osteopathie (IAO)

1987 in Belgien gegründete Schule, die seit 2004 Standorte in Wien und Innsbruck führt. Die Ausbildung schließt mit dem Titel “Master of Science” (Osteopathie) und D.O. (Diplom-Osteopath) ab. Dieser Universitätslehrgang wird in Kooperation mit der “University of Applied Sciences Tyrol” (fhg) abgehalten. In Zusammenarbeit mit der BUCKS-University in England bietet die IAO einen Master in Kinderosteopathie an.

Mehr Informationen finden Sie hier: www.osteopathie.eu

Zahlreiche Anbieter von Einzelkursen

Die OEGO erkennt nur Teilzeitausbildungen mit einem Mindestumfang von 1500 Stunden innerhalb von  5–6 Jahren an.

Qualitätssicherung

Der “Osteopathische Standard” der “Österreichischen Gesellschaft für Osteopathie” (OEGO) wurde als Verhaltenskodex für alle Mitglieder entwickelt. In diesem Kodex sind die Rechte und Pflichten von OsteopathInnen festgelegt.

Der “Osteopathische Standard” beschreibt jene Prinzipien, nach denen OsteopathInnen ihr Verhalten im Umgang mit PatientInnen gestalten sollen. Diese Prinzipien und die geltenden Gesetze entbinden OsteopathInnen jedoch in keiner Weise davon, selbstverantwortlich ihr osteopathisches Handeln ständig unter dem Gesichtspunkt der ethischen Verantwortung zu reflektieren.

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